Grüner Blick
26
.
February
2026
In Kassel wird das Stromnetz ausgebaut und die Versorgungssicherheit verbessert. Verantwortlich für die geplanten Projekte zum Klimaschutz sind Energieversorger Städtische Werke Netz + Service GmbH (NSG) und Städtische Werke Energie + Wärme GmbH (EWG). Dazu nehmen die Unternehmen am Förderprogramm des Landes Hessen „Nachrangkapital für Energieversorger“ teil. Dem Vorhaben haben die Stadtverordneten zugestimmt. Die Städtischen Werke (STW) investieren bis 2030 gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen 300 Millionen Euro.
„Für ein starkes, widerstandsfähiges Stromnetz sowie eine moderne, klimafreundliche Wärmeversorgung.“ Dr. Martin Hoppe-Kilpper, Sprecher der Rathausgrünen für Klimaschutz- und Energiepolitik
Bis zu 100 Millionen Euro bzw. 30 Prozent der Gesamtinvestition können laut Hoppe-Kilpper als sogenannte Nachrangkredite über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen aufgenommen werden.
„Diese Kredite stärken das wirtschaftliche Eigenkapital und verbessern die weitere Fremdkapitalbeschaffung. So sorgen wir dafür, dass unsere Städtischen Werke stabil, zukunftsfähig und handlungsfähig bleiben.“ Dr. Martin Hoppe-Kilpper, Sprecher der Rathausgrünen für Klimaschutz- und Energiepolitik
Voraussetzung für die Förderung ist, dass ein konkreter, realistischer Umsetzungsfahrplan für die geplanten Investitionen vorliegt. „Und den haben wir. Er stammt aus dem Kasseler Klimafahrplan, auf den unsere Stadtklimarätin Simone Fedderke mit viel Engagement und klarer Haltung hingearbeitet hat“, betont Hoppe-Kilpper.
„Erneuerbare Energien und Energiesicherheit gehören untrennbar zusammen. Sie dienen dem Klimaschutz, fördern die regionale Wertschöpfung und ermöglichen bürgerschaftliche Beteiligung.“ Dr. Martin Hoppe-Kilpper, Sprecher der Rathausgrünen für Klimaschutz- und Energiepolitik