Grüner Blick

28

.

September

2026

Grüne rufen Kasseler Linke auf, Kampagne gegen Klinikum zu beenden

Wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Nordhessen

Die grüne Rathausfraktion kritisiert die Kasseler Linke für ihre anhaltende Kampagne gegen das Klinikum Kassel. Als einziges Krankenhaus der Maximalversorgung in Nordhessen und größtes kommunales Krankenhaus Hessens ist das Klinikum ein unverzichtbarer Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.

„Im Klinikum werden viele Menschen täglich professionell medizinisch versorgt und gepflegt. Mehr als 3.500 Beschäftigte retten im Klinikum Leben, begleiten Menschen durch schwere Erkrankungen und sorgen dafür, dass auch hochkomplexe medizinische Behandlungen möglich sind.“ Eva Koch, Fraktionsvorsitzende

Kampagne der Linken schadet Patient*innen und Beschäftigten

Auslöser der Kampagne ist ein anonymer Brandbrief mit schwerwiegenden Anschuldigungen. Bislang hat die Linke keine öffentlich überprüfbaren Belege für ihre weitreichenden Schlussfolgerungen vorgelegt. Aus grüner Sicht ist es wichtig, konkreten Hinweisen nachzugehen. Ein anonymes Schreiben darf jedoch kein Freibrief für öffentliche Vorverurteilungen sein. Aus Sicht der Rathausgrünen schaden die anhaltenden Angriffe nicht nur einer wichtigen Institution in Kassel.

„Das Vorgehen der Linken nimmt Verunsicherung vieler Patient*innen in Kauf und stellt tausende Beschäftigte unter Generalverdacht. Wer Menschen mit schweren Erkrankungen verunsichert oder sie möglicherweise sogar davon abhält, notwendige Behandlungen wahrzunehmen, handelt verantwortungslos.“ Eva Koch, Fraktionsvorsitzende

Kommunale Krankenhäuser stehen unter enormem wirtschaftlichem Druck. Auch die Kliniken in Nordhessen warnen vor weiteren Einsparungen des Bundes und möglichen Versorgungsengpässen.

„Umso wichtiger ist es, das Klinikum als kommunales Krankenhaus zu stärken, anstatt es mit zweifelhaften Vorwürfen zu konfrontieren.“ Eva Koch, Fraktionsvorsitzende

Transparenz und Aufklärung statt Vorverurteilungen

Die Leitung des Klinikums hat bereits auf die erhobenen Anschuldigungen reagiert und in einem ausführlichen Faktencheck genannte Punkte eingeordnet. Dabei wurde nichts pauschal abgestritten: Tatsächliche Vorgänge wurden benannt, Zusammenhänge erläutert, eingeleitete Maßnahmen dargestellt und einzelne Behauptungen klar zurückgewiesen. Weitere Sachverhalte werden derzeit von den zuständigen Behörden geprüft.

„Aufklärung ist notwendig und findet durch die zuständigen Behörden und Gremien statt. Die Linke begleitet diese geordneten Verfahren jedoch mit öffentlichen Verdächtigungen und immer neuen Zuspitzungen. Das ist keine verantwortungsvolle Kontrolle, sondern eine politische Kampagne auf dem Rücken der Patient*innen und Beschäftigten. Wir rufen dazu auf, die Ergebnisse der laufenden Prüfungen abzuwarten." Eva Koch, Fraktionsvorsitzende