Grüner Blick

09

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February

2026

Integrierte Lösung für Grundschule Wolfsanger/Hasenhecke

Prognose ist Grundlage der politischen Entscheidung

Die bestehenden Gebäude der Grundschule Wolfsanger/Hasenhecke bieten den Schüler*innen ausreichend Platz. Ein Erweiterungsbau ist aufgrund einer sinkenden Schüler*innenzahl nicht nötig. Das geht aus einer Prognose eindeutig hervor: Diese geht für das Schuljahr 2029/30 davon aus, dass dann statt 350 lediglich 265 Schüler*innen die Schule besuchen werden.

„Diese Zahl ist keine Meinung, sie ist die Grundlage unserer Entscheidung“, erklärt Katharina Griesel, bildungspolitische Sprecherin der Rathausgrünen. Die SPD-Fraktion hatte in der Stadtverordnetenversammlung einen Erweiterungsbau an der Grundschule gefordert. Der Antrag wurde abgelehnt.

Zeitgemäße Schulentwicklung

Die erneute und gründliche Prüfung des tatsächlichen Raumbedarfs hat laut Griesel ergeben, dass der notwendige Platz vollständig in den bestehenden Gebäuden abgebildet werden – auch und gerade mit Blick auf die geplante Kooperation mit der Alexander-Schmorell-Schule: „Deshalb gehen wir von einem Ersatz- oder Erweiterungsbau zu einer integrierten Lösung über.“ Dieses Konzept folgt einem Prinzip, das an vielen Schulen längst Alltag ist: Räume werden mehrfach genutzt.

„Nicht beliebig, sondern pädagogisch sinnvoll. Mit funktionaler Ausstattung und flexibler Möblierung entstehen Räume, die multiprofessionell, inklusiv und kindgerecht genutzt werden können. Das ist kein Rückschritt – das ist zeitgemäße Schulentwicklung. Mit dem neuen Konzept schaffen wir endlich gesunde, lernfreundliche Räume – das ist keine Kür, sondern Pflicht. Gute Lernbedingungen entstehennicht durch Quadratmeter auf dem Papier, sondern durch Aufenthaltsqualität im Alltag.“ Katharina Griesel, bildungspolitische Sprecherin der Rathausgrünen

Pädagogische Verzahnung

Besonders wichtig ist den Grünen zudem die pädagogische Verzahnung zwischen der Grundschule Wolfsanger-Hasenhecke undder Alexander-Schmorell-Schule. „Diese Zusammenarbeit wird nicht gehindert, sondern ausdrücklich unterstützt: durch gemeinsam nutzbare Räume, eine geplante gemeinsame Mittagszeit und durch bauliche Voraussetzungen wie Barrierefreiheit. Gemeinsame Nutzung ist hier kein Mangel, sondern Ausdruck von Inklusion, Kooperation und nachhaltigem Umgang mit der Ressource Raum.“