Grüner Blick

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August

2026

Nachgefragt: Zustand der Kasseler Brücken und Hitzeaktionsplan

Der sicherheitspolitische Sprecher der Rathausgrünen Dr. Andreas Jürgens fragte den Magistrat nach dem aktuellen Sachstand zum Anhörungsschreiben an die StadtBild gGmbH im Zusammenhang mit der Demonstration am 27. April 2026 im Rathaus. Betriebsrat und Gewerkschaften hatten sich öffentlich darüber beschwert. Ordnungsdezernent Heiko Lehmkuhl verwies darauf, dass das Anhörungsverfahren noch laufe und die Frist am 28. August ende.
Auf die Nachfrage, ob es in vergleichbaren Fällen bereits ähnliche Verfahren gegeben habe, antwortete Lehmkuhl mit „Ja“.

In welchem Zustand sich die Brücken in Kassel befinden, wollte die grüne Fraktionsvorsitzende Eva Koch wissen. Stadtklimarätin Simone Fedderke antwortete, dass die Kasseler Brücken insgesamt einen verkehrssicheren und stabilen Zustand aufweisen. Gemäß DIN-Notensystem (DIN 1076) von 1 (sehr gut) bis 4 (ungenügend) werden die Brücken in Kassel mit einer Durchschnittsnote von 2,12 bewertet. Damit stünde Kassel im bundesweiten Vergleich gut dar. Es seien keine Sperrungen zu befürchten. In absehbarer Zeit müssten jedoch dir Brücken an der Kohlenstraße und der Yorckstraße saniert werden. Auf Kochs Nachfrage, ob die Sanierung der Brücke an der Kohlenstraße allein durch die Stadt Kassel finanziert werden müsse, verwies Fedderke auf aktuell laufende Verhandlungen. Sie hoffe auf finanzielle Beteiligung des Landes Hessen.

Anja, Lipschik, sozialpolitische Sprecherin der grünen Rathausfraktion, fragte den Magistrat nach dem aktuellen Sachstand bei der Erstellung und Umsetzung des kommunalen Hitzeaktionsplans. Bürgermeisterin Nicole Maisch verwies auf den aktuellen Sommer, der gezeigt habe, dass auch die Stadt Kassel sich künftig mit extremen Hitzewellen auseinandersetzen müsse. Deshalb seit ämterübergreifend ein Hitzeaktionsplan erstellt worden. Aktuell liefen letzte Abstimmungsrunden. Federführend seien Gesundheitsamt, Umwelt- und Gartenamt sowie Sozialamt. Es seien jedoch fast alle Ämter beteiligt gewesen, weil Hitze neben alten Menschen, Kranken oder Kindern auch viele Bereiche wie z.B. Kitas, Schulen und Sport betreffe. Maisch hofft darauf, den vollständigen Plan im September vorstellen zu können.