Grüner Blick

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September

2026

Nachtschutz für Igel

Für sichere Lebensräume in Kassel

Durch menschliche Eingriffe in die Natur werden viele Tiere immer weiter aus ihren ursprünglichen, natürlichen Lebensräumen verdrängt. Dadurch sind auch Städte mittlerweile zu wichtigen Lebensräumen für viele Tierarten geworden. Doch leider kommt es immer wieder zu lebensgefährlichen Situationen. Das zeigt sich auch am Beispiel des Igels, der potenziell gefährdet ist. Die grüne Rathausfraktion setzt sich deshalb für einen konsequenten Tierschutz ein.

Nächtliche Gefahren durch Mähroboter

Eine große Gefahrenquelle für Igel sind die immer beliebter werdenden Mähroboter. Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie bewegen sich vor allem dann durch Gärten, wenn Menschen sich dort nicht aufhalten – und oft auch deshalb ihren Mähroboter fahren lassen. Im Gegensatz zu Menschen weichen Igel einem herannahenden Rasenmäher jedoch nicht aus. Sie fliehen bei Gefahr nicht, sondern igeln sich ein.

„Gegen die scharfen Klingen eines Mähroboters schützten keine Igelstacheln; immer wieder werden Tiere schwer verletzt oder getötet. Deshalb fordern wir ein Nachtfahrverbot für Mähroboter.“ Malte Gerlach, tierschutzpolitischer Sprecher

Großer Dank an Ehrenamtliche

„An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den vielen Ehrenamtlichen bedanken, die verletzte Igel pflegen und schon heute unermüdlich für einen sorgsamen und respektvollen Umgang mit Igeln werben. Sie leisten eine unschätzbare Arbeit für den Tierschutz in unserer Stadt.“ Malte Gerlach, tierschutzpolitischer Sprecher

Der Antrag der grünen Rathausfraktion wurde mit breiter Mehrheit angenommen. Der Magistrat ist nun damit beauftragt, ein nächtliches Fahrverbot für Mähroboter um- und durchzusetzen.