Grüner Blick

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August

2026

Neue Förderrichtlinie für Zuwendungen der politischen Kinder- und Jugendbildung

Wichtiges Werkzeug der Demokratie

Eine lebendige Demokratie ist keine Selbstläuferin, sondern ein fortwährender Prozess, der ständige Pflege benötigt. Je früher politische Bildung ansetzt, desto gefestigter sind unsere Kinder und Jugendlichen - also die, die unsere Stadt von morgen gestalten werden.

„Politische Bildung ist das Werkzeug, mit dem junge Menschen lernen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, Informationen kritisch zu hinterfragen und selbst aktiv zu werden.“ Michel Scherbaum, bildungspolitischer Sprecher

Besonders in Zeiten, in denen demokratische Werte weltweit unter Druck geraten, ist es aus grüner Sicht dringend notwendig, jungen Menschen die Kompetenzen für eine verantwortungsvolle Teilhabe zu vermitteln.

Neue Förderrichtlinie stellt entscheidende Weichen

Die vom Magistrat vorgelegte neue Förderrichtlinie legt hierfür entscheidende Eckpunkte fest. Sie schafft die notwendige Klarheit und Struktur, die bisher fehlte.

„Wir geben den freien Trägern in Kassel eine verlässliche Basis, um Projekte zu realisieren, die dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden.“ Michel Scherbaum, bildungspolitischer Sprecher

Die Förderrichtlinie setzt drei klare Prioritäten:
1. Die Stärkung politischer Partizipation, damit junge Menschen Urteils- und Handlungskompetenz erwerben
2. Ein entschlossenes Zeichen gegen Intoleranz durch die gezielte Prävention von Extremismus sowie die Aufklärung über Antisemitismus und Verschwörungsmythen.
3. Soziale Gerechtigkeit, da ein besonderer Fokus auf bildungsbenachteiligten Gruppen sowie auf Inklusion und jungen Menschen mit Migrationshintergrund gelegt wird.

„Durch die Verabschiedung dieser Richtlinie investieren wir in die demokratische Resilienz unserer Stadt. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass aus neugierigen Kindern und Jugendlichen mündige Bürger*innen werden, die unsere freiheitliche Grundordnung aktiv mittragen.“ Michel Scherbaum, bildungspolitischer Sprecher

Die Magistratsvorlage wurde mit breiter Mehrheit angenommen.